Wie der Pipelet Edge Controller aus PV, Speicher, Ladestation und schaltbaren Steckdosen ein selbstoptimierendes Off-Grid-System macht — E-Scooter und E-Autos laden, ganz ohne Leitung zur Cloud.
Stell dir einen Container-Shop am Wanderparkplatz oder auf einem Festivalgelände vor — ohne festen Netzanschluss oder nur mit einem schwachen. Auf dem Dach: eine PV-Anlage. Innen: ein Speicher, Kühlung und Licht, eine AC-Ladestation für E-Autos und eine Leiste schaltbarer Steckdosen für eine E-Scooter-Flotte. Die Aufgabe: so viele Fahrzeuge laden, wie Sonne und Speicher hergeben, nie die (optionale) Netz-Sicherung auslösen und die Kühlung am Laufen halten — automatisch, ohne Personal vor Ort.
Der Controller fährt drei Schleifen direkt auf dem Gerät, alle paar Sekunden:
Der Edge Controller ist ein kleines lüfterloses Gerät (ARM oder x86). Er spricht OCPP mit den Ladepunkten, Modbus TCP/RTU mit Zählern, Wechselrichtern und Steckdosen und intern MQTT. Alles Folgende läuft in Containern auf diesem einen Gerät.
Weil das Hirn vor Ort sitzt, ändert ein Internet-Ausfall nichts: Der Controller misst, optimiert und lädt weiter und puffert alles, was die Cloud braucht (Sitzungen, Zählerdaten), bis die Leitung zurück ist — und drained es dann der Reihe nach. Derselbe Mechanismus macht ihn §14a-EnWG-tauglich: Ein Dimmsignal des Netzbetreibers wird zur höchstprioren Grenze, die sofort und nachweisbar alles überschreibt.